Aromatherapie
Was
sind ätherische Öle?
Ätherische Öle, die auch als
Duftstoffe der Pflanzen bezeichnet werden, sind Kohlenwasserstoffver-bindungen,
die die Pflanze aus Licht, Wasser, Erde und Luft, also den vier Elementen
unserer Welt erzeugt.
Die Pflanze benötigt ihre
Duftstoffe unter anderem auch als Lockmittel, um die Insekten zur Bestäubung
anzulocken oder um Tiere davon abzuhalten sie zu fressen, ehe ihre Blüten zur
Fortpflanzung reif sind. Pflanzen senden nicht nur angenehme Düfte aus, sondern
produzieren auch Bitterstoffe, die sie ungenießbar machen.
Pflanzen können sich durch ihre
Duftmoleküle aber nicht nur vor Tieren, sondern überdies vor extremer Hitze
oder Kälte schützen. Eine intensive Schutzschicht von ätherischen Ölen
filtert die Sonnenstrahlen und bewahrt die Blätter vor Austrocknung. In einigen
Fällen produzieren die Pflanzen sogar ätherische Öle mit antibiotischer
Wirkung.
Ein und dieselbe Pflanze bzw. Blüte
kann zu ver-schiedenen Tages- oder Jahreszeiten unter-schiedlichste Duftstoffe
produzieren, ebenso wie die Duftmoleküle in unterschiedlicher Menge und
Zusammensetzung in verschiedenen Pflanzenteilen eingelagert sind: In der Blüte,
in den Blättern, in den Früchten, in den Nadeln, in der Rinde oder in der
Wurzel.
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Geschichte
der Aromatherapie
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Die Aromatherapie ist eine
sehr alte Heilmethode. Ihre Existenz geht bis in die Antike zurück.
Schon im 5. Jahrhundert vor Chr. wurde von Herodot über ein
Destillierverfahren berichtet, mit dem Terpentin gewonnen wurde.
Pedanius, ein römischer Wissenschaftler, schrieb bereits damals Bücher,
die sich ausschließlich mit den ätherischen Ölen der Römer und
Griechen befassten.
Natürliche Wohlgerüche und Essenzen gehören zu den frühesten
Handelsgütern der Welt. Bereits um 1240 v. Chr., als die Juden aus Ägypten
auszogen, nahmen sie nicht nur die kostbaren Harze und Öle, sondern
auch das Wissen um ihre Verwendung mit. Das Wissen gelangte zunächst in
den gesamten arabischen Raum und wurde dort bald an extra dafür
eingerichteten Schulen gelehrt. Durch Kaufleute wurden die Essenzen in
den gesamten Mittelmeerraum exportiert.
Das erste Medikament, das in größeren Mengen hergestellt wurde, hieß
"Megaleion". Es konnte sowohl als Mittel gegen Abszesse wie
auch als Parfüm verwendet werden. Diese Mischung findet auch heute noch
Anwendung.
Erst im 16. Jahrhundert konnte man die ätherischen Öle in größeren
Mengen in Europa kaufen. Damals wurden sie in Apotheken hergestellt und
als "chymische Öle" vertrieben. Das erste Buch, das sich
genau mit den Gewinnungsverfahren beschäftigte gab es 1526.
1904 berichtete Hall darüber, dass der aus Eukalyptusblättern
gewonnene Wirkstoff Eukalypthol bei weiten nicht so wirkungsvoll sei wie
das reine ätherische Öl. Diese Erfahrung machte auch der französische
Forscher Rene Gattefosse. Er begann 1928 die ätherischen Öle im
Hinblick auf eine moderne Aromatherapie zu erforschen und verfasste das
erste neuzeitliche Buch. Gattefosse entwickelte eine Heilmethode auf der
Basis von natürlichen Pflanzendüften. In den 1950iger Jahren wurden
dann die ersten Aroma-Krankenhäuser von Madame Maury gegründet. 1964
verfasste Jean Vainet ein Buch unter dem Titel "Aromatherapie"
über die Behandlung von seelischen und körperlichen Störungen mit
Essenzen.
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Energiearbeit
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energetischer Arbeit werden weder Diagnosen im schulmedizinischen Sinn erstellt,
noch Medikamente empfohlen oder verschrieben.Bei jeder Form der Energiearbeit
kann es zu Heilreaktionen und Erstverschlimmerungen kommen. Falls diese zu
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umgehend mit Ihrem Energieberater sowie einem Arzt in Verbindung.